...Vaals

Avondmaalsloodje Lutherse Gemeenschap



Vz. in cirkel HEIL DER KRANKEN 1790 daarbinnen in kruisvorm IESUS CHRISTUS
Kz. 50 in cirkel geplaatst.
Diameter 38 mm.
Toewijzing aan de Lutherse Kerk van Vaals volgens Laurens Schulman veiling 2 van 20 maart 1989 lot 881.
MPO veiling 20-11-2013 lot 5919, veiling 44 26-29 november 2014 lot 5679, veiling 46 20-05-2015 lot 6339
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D&B --
 

 

Op de website over de Aachener Münzen kwam ik nog de volgende informatie tegen:
Bleimarke von 1790, Fundort Melaten


Leprosorium Melaten
Das ehemalige Siechenhaus 
Gut Melaten ist ein mittelalterlichesLeprosorium und wurde laut Ausgrabungsergebnis im 8. Jahrhundert an der Königsstraße nach Maastricht gegründet.
Der Name leitet sich ab von "mal´ladre", die Krankheit des Lazarus.
Es ist ein geologisches und archäologisches Bodendenkmal der Stadt Aachen und auch alsAachener Aussätzigenhaus (Leprosorum Aquensis Leodiensis Diocesis) bekannt.
Erstmals urkundlich erwähnt als Leprosorium wird es im Jahr 1230. Es diente in der Zeit bis 1550 als Quarantänestation für Leprakranke und Aussätzige. 
Die mittelalterliche Leprastation gehörte zur Diözese Lüttich und nahm bis ins Jahr 1966 eine wichtige Rolle in der Aachener Hospitalgeschichte ein.
Die Leprösen und anderen Kranken, die auf dem Gutshof untergebracht waren, verdienten ihren Lebensunterhalt mit landwirtschaftlichen Arbeiten und durch Betteln an der Hauptstraße,
weshalb Gut Melaten absichtlich an der via regia, der damaligen Königsstraße, erbaut wurde.
Aufgaben des Hofes waren die Bewirtschaftung und die religiöse Betreuung der Kranken, die vermutlich in Holzhütten auf dem Gelände des Hofes lebten und nach ihrem Tod hinter der zum Hof gehörigen Kapelle bestattet wurden. Bei Ausgrabungen fand man dort ebenfallsSonderbestattungen, die darauf hindeuten, dass hier auf dem nahe liegenden Galgenberg Hingerichtete beerdigt wurden. Hinweis hierfür sind die abweichenden Körperhaltungen. 
Zur Desinfektion und Konservierung der Gebeine der Toten diente der in der Region vorkommende Vyiener Kalk, ein Kalkmergel der Limburger Kreidetafel.
Man vermutet, dass der Gutshof nach dem Jahr 1550 weiterhin als Hospital geführt wurde, bevor er letztendlich gänzlich für die Landwirtschaft genutzt wurde.
Im Jahr 1557 wird erstmals ein Pächter des Gutshofs namentlich erwähnt. Nelles Ortmann und seine Hausfrau Anna bewirtschaften zu dieser Zeit den Hof.
Am 23. Juli 1703 wurden auf Gut Melaten acht Pferde, sieben Kühe und ein Rind registriert.
Im Jahr 1787 wird auf Gut Melaten die letzte bisher bekannte Bestattung durchgeführt.
Am 28. Mai 1895 beschließt die Stadtverordnetenversammlung die „Niederlegung“ der baufälligen Kapelle Melaten.
Noch im Juni wird sie teilweise abgebrochen. Zum Ende des Jahres 1896 wird die Kapelle endgültig bis zu den Fundamenten abgerissen.
In den 1950er Jahren bewirtschaftete ein Bauer Kappertz den Hof. Heute gehört Gut Melaten zur RWTH Aachen.
Durch Ausgrabungen von E. Schmitz-Cliever 1969 bis 1973 wurde die Funktion der Anlage auf Gut Melaten als Leprastation bestätigt.
(Quelle: Wikipedia) 
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